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LAGUNE S’ENA ARRUBIA
Der Campingplatz liegt ganz in der Nähe der faszinierenden
Lagune von S’Ena Arrubia, die als Schutzoase klassifiziert
und von der Ramsar-Konvention 1977 als Feuchtgebiet von internationaler
Bedeutung, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel,
erklärt wurde.
Die Ramsar-Konvention zum weltweiten Schutz von Küstengewässern,
Seen, Flüssen und Mooren wurde bereits 1971 in der iranischen
Stadt Ramsar begründet und gilt deshalb als eines der ältesten
internationalen Vertragswerke zum Umweltschutz. Bislang haben mehr
als 145 Staaten den Ramsar-Vertrag unterzeichnet. Sie verpflichten
sich dadurch, Feuchtgebiete als Lebensraum und Wasserspeicher zu
erhalten und sie nachhaltig zu nutzen.

Die Oase von S’Ena Arrubia, ein Überbleibsel des in
den 1930er Jahren trockengelegten, ausgedehnten Lagunensees Sassu,
hat eine Fläche von rund 300 Hektar. In der Lagune finden
sich zahlreiche Fischarten. Die Oase selbst ist von einer dichten
Vegetation mit Binsen- und Schlickgräsern umgeben.
Zahlreiche Vogelarten wie die rosafarbenen Flamingos, Bläss-
und Perlhühner, weiße Reiher und Fisachadler nisten
in dieser Oase.
"The last born in Laguna S'Ena Arrubia January 2010"


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Queller – Salicornia
Fruticosa |
Kleiner Busch, der eine Größe von
bis zu einem Meter erreichen kann und dessen grüne Blätter
sich im Herbst rot verfärben. Bei jungen Pflanzen sind
die langen, verzweigten Stängel fleischig; ältere
können verholzt sein. An diesen wachsen die zu Schuppen
reduzierten Blätter. Die Blütezeit ist zwischen
Juli und August.
Der Spitzen dieser Pflanze, die auch als Meeresspargel oder
Salicorn bezeichnet werden, sind essbar und können ab
Mai geerntet werden. Sie besitzen ein pfeffer-ähnlichen
Geschmack und können sowohl roh als auch gekocht gereicht
werden. |
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Binsengras – Juncus Maritimus |
Strauchige und immergrüne
Pflanze mit festen und rundlich zugespitzten, langen Blattspreiten.
Der Blütenstand ist ebenfalls grün, aber verziert
mit gelben bzw. grünen Blättern. Die bräunlich-olivfarbenen
Früchte sind kapselförmig. |
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Schlickgras – Spartina Maritima |
Pflanze mit langen, schmalen
und wechselständigen Blättern, die eine Höhe
zwischen 30 und 70 Zentimetern erreichen können. Die
Wurzeln sind weißlich. Die Blüten sind in etwa
8 – 10 cm langen Ähren zusammen gefasst und sie
blühen von Juli bis September.
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Rosafarbener Flamingo – Phoenicopterus
Ruber |
Der rosafarbene Flamingo mit seinen hohen,
dünnen Beinen und seinem langen Hals bevorzugt flache
Gewässer und Lagunenseen an den Küsten, wo er seine
Nester baut. Ein Kennzeichen dieser Flamingo-Art, die zwischen
90 und 140 Zentimeter hoch sein kann, sind die intensiv gefärbten
rosafarbenen Flügel.
Besonders auffallend ist sein rosafarbener-schwarzer, nach
unten geknickter Seihschnabel, mit dessen Lamellen der Vogel
seine Nahrung, also Organismen des Planktons, aus dem Wasser
und Schlamm filtert. Flamingos, die in großen Kolonien
leben, sind zwar gute Schwimmer, ziehen es aber vor, auf
ihren langen Beinen durch den salzigen Lagunensee zu schreiten
und mit gebeugtem Kopf die Nahrung im seichten Wasser zu
suchen. |
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Purpuhuhn – Porphyrio Porphyrio |
Das Purpurhuhn ist sicher einer der schönsten
Vogelarten in diesem Feuchtgebiet und besitzt ein blaues
Federkleid mit purpurfarbenen Reflexen, denen es seinen Namen
verdankt. Die Vögel können bei einem Gewicht zwischen
680 und 740 Gramm eine Größe von bis zu 50 Zentimetern
erreichen. Die Füße und der Schnabel erstrahlen
in einem kräftigen und auffallenden Rot. Seine Ernährung
sind Wasser- und Sumpfpflanzen.
Diese Vogelart, die in seinen Nestern zwischen 2 und 6 Eiern
ausbrütet, ist durch die Trockenlegung der Feuchtgebiete
in der Vergangenheit und durch die Jagd stark bedroht und
deshalb heute besonders geschützt. |
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Blässhuhn – Fulica
Atra |
Diese Vogelart ist leicht an dem ihrem schwarzem
Gefieder mit einem weißen Fleck auf dem Kopf und dem
weißen, spitzen Schnabel zu erkennen. Dem weißen
Fleck, der so genannten Blesse, verdankt dieser Vogel seinen
Namen. Das Blässhuhn kann bei einem Gewicht von etwa
600 Gramm eine Größe von knapp 40 Zentimetern
erreichen.
Die Füße besitzen lange Zehen mit Schwimmlappen,
die das Blässhuhn zu einem ausgezeichneten Schwimmer
und Taucher machen. In den Nestern werden zwischen 6 und
15 Eier abgelegt, die in etwa 3 Wochen ausgebrütet werden. |
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Fischadler – Pandion Haliaetus |
Der Fischadler gehört zu den Greiftieren
und kann bei einer Größe von knapp 60 Zentimetern
bis zu 2 Kilogramm schwer werden. Auffallend ist sein Federkleid,
dass oben dunkelbraun und dessen Unterseite weiß ist.
Die Federn an den Flügeln besitzen weiße Spitzen.
Auch der Kopf ist hauptsächlich weiß und mit einer
dunklen Gesichtsmaske verziert.
Bekannt ist der Fischadler für seine Eleganz, mit der
er die Fische fängt. Seine Krallen sind lang und halbkreisförmig
gebogen, um die Fische besser aus dem Flug greifen zu können. |
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Weißer
Reiher – Egretta Alba |
Der weiße Reiher zeichnet sich durch
einen lang gezogenen Körper mit großen und breiten
Flügeln, einen kurzen Schwanz, einen dolchförmigen
Schnabel und einen langen s-förmigen Hals aus. Das Gefieder
ist – wie der Name schon andeutet - hellweiß und
der Schnabel in der Regel gelb. Dieser verdunkelt sich in
der Balzzeit und wird schwarz.
Der weiße Reiher ist ein hervorragender und eleganter
Jäger, der sich vorwiegend von Fisch ernährt und
eine ganz eigene Strategie entwickelt hat: mit seinen Füßen
bewegt er das Wasser und schreckt so seine Beute auf, die
er dann blitzschnell mit seinem Schnabel greift. |
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